Me Myself and I – Ich komm noch ganz in Tüdel

Me Myself and I – Ich komm noch ganz in Tüdel

Nach 3 Editorials für die MYWAY  kam nun die Anfrage von der MYSELF aus München.

Die Photochefin Petra Renner sagte mir, sie hätte schon so lange mal mit mir arbeiten wollen, jedoch nie das passende Projekt gefunden.

Nun denn, nun hatte sie eines gefunden.

Hach, wie schnell man uns Fotografen doch um den Finger wickeln kann. Kaum schwärmt man von unserer Arbeit, kaum erklärt man uns wir wären der Einzige, der dieses Projekt adequat fotografieren kann, schon rennen wir los, legen uns in die Riemen wie ein Galeerensklave, der um seine Freiheit rudert.

Ok, zu meiner Verteidigung, die Myself  ist ein Heft aus dem Condè Nast Verlag (Achtung, Vogue und GQ gehören auch dazu und man weiss ja nie, wenn die Tür erst mal auf ist…) und Petra Renner ist einfach unglaublich sweet (ich kenn sie ja nur vom Telefon, aber da ist sie eine glatte 1+)

Ich hatte das Gefühl , sie hat um ihr Leben organisiert, so sehr wollte auch sie diese Geschichte schön machen.

Das Projekt war aber auch wirklich, wie soll ich sagen, schick!

3 Tage Shooting, pro Tag eine Inszenierung. Ich meine das volle Programm: Setstyling, Nebelmaschine, aufwändige Locations und ….. 3 spannende Menschen.

Lonie Baur, Armin Morbach, Dr med. Barbara Sturm.

Ich könnte jetzt noch ganz viel über Lonie und Armin schreiben, aber hey, kauft das Heft.

Ich schreibe lieber über die dritte im Bunde, Dr. med. Barbara Sturm.

Ich sage nur, das Beste kommt zum Schluß.

Wie sagte Armin zu mir als ich ihm erzählte, daß mein nächster Promi, Barbara Sturm ist: „Barbara , ja ja, die macht ganz tolle Gesichter.“

Barbara ist Spezialistin für ästhetische Faltenbehandlung. 

Ich hatte ja schon meine erste Berührung mit diesem Thema bei meinem Shooting mit Patric Heizmann. Dieses Mal war es nun  „hautnah“ im wahrsten Sinne.

Nein, ich habe nichts machen lassen, ich will so bleiben wie ich bin, ganz ohne Botox und Hyaluronsäure und und und…..

Aber!

Als absoluter Überzeugungstäter konnte Barbara nicht anders, als sich unser 26 jähriges Model Nellie mal eben zur Spritze zu nehmen, da ein Kollege von ihr die Lippen des armen Mädchens nur – sagen wir mal – semioptimal unterpsritzt hat.

Hier eine kleine Delle, da zu wenig Füllung und die Nasolabialfalte in  der Nähe des Mundes lechzte auch nach ein wenig mehr Polsterung.

Wir wir alle wissen, sind die Gagen bei Condé Nast nicht gerade üppig. Für Nellie hat sich das Shooting auf den Fall gelohnt!

Gut sie sah aus, als wäre ihr Mund gegen einen der Klitschkobrüder gelaufen, aber das soll sich nach ein paar Stunden wieder geben.

Während Barbaras Mann Adam das Procedere filmte, habe ich ein paar „making of Lippen aufpusten“ Fotos gemacht.

Scheisse, muß das wehgetan haben.

Ich konnte kaum fotografieren.

Wieviel Nervenzellen haben wir in den Lippen?

Dann lieber schmallippig, aber schmerzfrei.

Am 15.07 zu sehen am Kiosk.